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[Shunryu Suzuki] mashUp


Alltagsleben



Die roten Blumen der Leidenschaft

Erst wer Regeln bricht, wird zum Menschen.
Heutzutage erscheinen die Vorschriften
so zahlreich wie die Sandkörner des Ganges.
Von Geburt an sind wir durch einen Faden
mit den Frauen verbunden.
Die roten Blumen der Leidenschaft erblühen
und verwelken in unzähligen Frühlingen.
(Ikkyu Sôjun)/p>

 Wenn ihr etwas auf rechte Weise, zur rechten Zeit tut, kommt alles andere in Ordnung.
(Shunryu Suzuki)

Thich Nhat Hanh - Being Love

Es gibt nichts anderes, nichts außer dir.

. Wenn du in der Meditation »nur sitzt«, dann umfängst du alles. Es gibt nichts anderes, nichts außer dir. Das ist Shikantaza. Wir werden völlig zu uns selbst. Wir haben alles, und wir sind vollkommen befriedigt. Es gibt nichts, was wir erlangen müßten, und darum haben wir ein Gefühl der Dankbarkeit oder einen freudigen Geist. Ich glaube, ich weiß, warum ihr Zazen übt. Die meisten von euch suchen etwas. Ihr sucht etwas Wahres und Wirkliches, denn ihr habt viele Dinge gehört, an die ihr nicht glauben könnt. Ihr sucht nicht einmal nach etwas Schönem, denn ihr habt herausgefunden, daß etwas, das schön aussieht, in Wirklichkeit nicht so schön sein kann. Es ist nur die Oberfläche von etwas oder ein Ornament. Ihr seid euch auch bewußt, wie verlogen die Menschen sein können. Viele Menschen, die tugendhaft erscheinen, strahlen doch keine wirkliche Dankbarkeit oder einen freudigen Geist aus, so daß ihr ihnen nicht traut. Ihr wißt nicht, wem ihr trauen oder an welche Lehre ihr glauben könnt. Also kommt ihr hierher und sucht nach etwas. Ich kann euch das, was ihr sucht, nicht geben, denn ich selbst glaube an nichts Bestimmtes. Ich sage nicht, daß Wasser Wasser ist oder daß Wasser ein Juwel oder ein Haus oder Feuer oder Blut ist. Wie Dogen Zenji sagte, ist Wasser mehr als das. Wir möchten vielleicht an Gerechtigkeit, Schönheit,Wahrheit oder Tugend festhalten,aber es ist nicht weise, nach so etwas zu suchen. Es gibt noch mehr als das.
(Shunryu Suzuki: Seid wie reine Seide und scharfer Stahl.)





Etwas zu schreiben,
um es der Nachwelt zu hinterlassen,
ist nur ein weiterer Traum.
Wenn ich erwache, weiß ich:
Da wird es keinen geben, der es liest. (Ikkyû Sôjun)

Martin Heidegger: Wir suchen die Leergelassenheit durch ein Beschäftigtsein mit etwas zu beseitigen.

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