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[Dogen Zenji] mashUp



Shobogenzo,...Bendowa,...Fukan zazengi,...


Die Schatzkammer des wahren Dharma-Auges



Wir können also weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft leben.

Wenn wir beispielsweise falsch gehandelt haben, können wir niemals zur Vergangenheit zurückkehren und unser Verhalten dort korrigieren, selbst wenn es uns Leid tut. Es ist also unmöglich, in der Vergangenheit zu leben. Und unsere Träume für die Zukunft können so lange nicht realisiert werden, bis sie Gegenwart sind. Wir können also weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft leben. Und so müssen wir uns darüber klar sein, dass die einzige Zeit, in der wir wirklich handeln können, die des gegenwärtigen Augenblicks ist. Aber dieser gegenwärtige Augenblick ist von so kurzer Dauer, dass wir tatsächlich nur in einem winzigen Bruchteil eines Augenblicks leben und handeln können. Deshalb lehrte der Buddha, dass unser Leben nicht in Form einer Linie verläuft, die von der Vergangenheit zur Gegenwart und dann in die Zukunft reicht, sondern dass wir immer nur in der momentanen Situation des gegenwärtigen Augenblicks leben und handeln. Und ich denke, dass diese Erkenntnis ganz wesentlich in der buddhistischen Lehre ist.
(G.W. Nishijima in Shobogenzo Bd. 1. Einführung in Dogens Shobogenzo)

Grundsätzlich ließ der Buddha in seinem unermesslichen Mitgefühl das große und weite Tor der Güte für alle offen, sodass alle Lebewesen die Wahrheit verwirklichen und in sie eintreten können.
(Dogen: Bendowa)

Zen - The Life Of Zen Master Dogen

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wenn sie sie verstanden hätten...

Frage: »Diejenigen Meister, die den früheren Generationen unseres Landes die Lehren übermittelt haben, begaben sich alle in das China der Tang-Dynastie und empfingen die Dharma-Übertragung. Weshalb ließen sie dieses Prinzip des Zazen beiseite und übermittelten nur abstrakte Lehren?« Antwort: »Die früheren Lehrer der Menschen übermittelten diese Methode nicht, weil die Zeit dafür noch nicht gekommen war.« Frage: »Verstanden diese Meister früherer Zeiten diese Methode?« Antwort: »Sie hätten diese Methode gelehrt, wenn sie sie verstanden hätten.
(Dogen Zenji: Shobogenzo. Bendowa. Ein Gespräch über die Praxis des Zazen.)

Shikatanza



Gautama Buddha kam zu der Überzeugung, dass die Berge und Flüsse, die Erde, Gräser und Bäume die Wirklichkeit selbst sind.
(G.W. Nishijima in Shobogenzo Bd. 1. Einführung in Dogens Shobogenzo)

 Novalis: Wir sind mit dem Unsichtbaren näher als mit dem Sichtbaren verbunden.

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