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[Dogen Zenji] mashUp



Shobogenzo,...Bendowa,...Fukan zazengi,...


Kleines Fahrzeug



Nicht denken sondern »sitzen«.

Die Praxis des Zazen wird im Shōbōgenzō durch die vier charakterisierenden Leitsätze dargestellt: Hishiryō, Shōshin tanza, Shinjin datsuraku und Shikantaza. Hishiryō: Hi bedeutet »nicht« und shiryō »Denken« oder »Bewusstsein«. So bedeutet hishiryō »nicht wie das gewöhnliche Denken« oder »jenseits unseres persönlichen subjektiven Bewusstseins«. Durch seine tiefe Erfahrung des Zazen hatte Meister Dōgen erfahren, dass wir beim Zazen nicht denken, sondern etwas tun, nämlich »sitzen«. Beim Zazen sind Denken und Tun völlig eins. Es ist der natürliche Zustand der Einheit von Körper und Geist. Wir können davon ausgehen, dass der Kern des Buddha-Dharmas darin besteht, das zu tun, was richtig und heilsam ist, und das nicht zu tun, was falsch und nicht heilsam ist. Und in Meister Dōgens Lehre ist Zazen einfach das Musterbeispiel eines Tuns, in dem der Praktizierende die Einheit des Seins in seiner reinsten Form jenseits des ich-bezogenen Denkens und Fühlens erfahren kann.
(G.W. Nishijima in Shobogenzo Bd. 1. Einführung in Dogens Shobogenzo)

Wie schade, dass Eure Augen noch nicht offen sind und Euer Geist unklar ist.
(Dogen: Bendowa)

Zen - The Life Of Zen Master Dogen

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Wunderbare Praxis

Diese von der Erfahrung untrennbare Praxis ist jetzt da, und weil ein Teil dieser wunderbaren Praxis uns Anfängern glücklicherweise direkt übertragen wird, wenn wir nach der Wahrheit streben, kommen wir auch direkt in den Genuss dieser Erfahrung, wenn wir nur absichtslos sind. Ihr müsst wissen, dass die Buddhas und Vorfahren uns immer wieder gelehrt haben, beim Zazen nicht nachzulassen, weil sie uns davor bewahren wollten, die mit der Praxis untrennbar verbundene reine Erfahrung nicht zu trüben. Denn wenn wir nicht an die wunderbare Praxis denken und sie vergessen, sind unsere Hände schon angefüllt mit der Erfahrung des Ursprungs, und wenn unser Körper die Erfahrung des Ursprungs hinter sich lässt, ist er ganz von der wunderbaren Praxis durchdrungen.
(Dogen Zenji: Shobogenzo. Bendowa. Ein Gespräch über die Praxis des Zazen.)

Ein Wunder



Zazen-Praxis ist der Prozess des Mit-sich-selbst-vertraut-Werdens. Man schaut nicht außerhalb seiner selbst. Beim Zazen ist es notwendig, dass Sie sich auf Ihre Haltung konzentrieren; Sie müssen jedoch den Körper vergessen.
(Taisen Deshimaru in Zen Schatzkammer. Einführung in Dogens Shobogenzo. Bendowa.)

Jean-Luc Godard: Ich denke nämlich ganz naiv.

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