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20zwölf
Im Schauspiel sollte man Sprechtexte behandeln wie Musik.

David Foster Wallace: Die Wahrheit macht dich frei. Aber vorher macht sie dich fertig.
John Cage: Jeder Augenblick ist absolut, lebendig und bedeutsam.  

 Péter Nádas: Im Tod fängt etwas Großartiges an.
Jean-Luc Godard: Jede Geschichte hat einen Anfang, eine Mitte und ein Ende, aber nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.

Roland Barthes: Die traditionelle Kritik hat sich niemals um den Leser gekümmert; sie kennt in der Literatur keinen anderen Menschen als denjenigen, der schreibt.
Wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.(Mt, 12, 30)
Friedrich Nietzsche: Nach guten Liedern soll man lange schweigen.
Fernando Pessoa: Es befremdet mich, was alles ich war und wovon ich einsehen muß, daß ich es letztlich nicht bin.

Heraklit: Gott ist Tag-Nacht, Winter-Sommer, Krieg-Frieden, Sattsein-Hunger. Er wandelt sich wie das Feuer: mit Röucherwerk vermischt, wird es benannt nach seinem Dufte, so oder so.
Im Schauspiel sollte man Sprechtexte behandeln wie Musik.
June Paik: When to perfect - lieber Gott böse.
 Paul Celan: In meinem ersten Gedichtband habe ich manchmal noch verklärt - das tue ich nie wieder!
Heraklit: Unsichtbare Harmonie ist stärker als sichtbare.
 Paul Celan: Wir leben unter finsteren Himmeln, und - es gibt wenig Menschen. Darum gibt es wohl auch so wenig Gedichte.
Joseph Beuys: Die moderne Kunst ist tot.
Joseph Beuys: Ich denke sowieso mit dem Knie.
 Paul Celan: In meinem ersten Gedichtband habe ich manchmal noch verklärt - das tue ich nie wieder!
Roland Barthes: Jeder Text ist immer hier und jetzt geschrieben.
Martin Heidegger: In der Langeweile handelt es sich um eine Weile, ein Verweilen, um ein eigentümliches Bleiben, Dauern.
Fernando Pessoa: Man schaut wohl, aber man sieht nicht.

 

 

Friedrich Nietzsche: Wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.



Mashup

MASHUP: Jeder neue Aufruf erzeugt einen neuen Mashup.




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