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[I Ging vs. CG Jung vs. John Cage] mashUp

Bienengleichnis



John Cage: Jeden Augenblich kann eine Idee daherkommen. Dann können wir uns freuen.

Geb Gott

Wir sind einzeln, wenn wir in uns sind, aber allgemein in Bezug auf Außer-uns. Wenn wir aber außer uns sind, so sind wir einzeln und selbstisch im Allgemeinen. Unser Selbst leidet Not, wenn wir außer uns sind, und so erfüllt es mit seinen Bedürfnissen das Allgemeine; dadurch wird das Allgemeine zum Einzelnen verfälscht. Wenn wir in uns sind, erfüllen wir das Bedürfen des Selbst, wir gedeihen, dadurch werden wir der Bedürfnisse des Allgemeinen gewahr und können sie erfüllen.
Wenn wir einen Gott außer uns setzen, so reißt er uns los vom Selbst, denn der Gott ist stärker als wir. Unser Selbst verfällt der Not. Wenn aber der Gott in das Selbst einzieht, dann entreißt er uns dem Außer-uns. Wir kommen ins Einzelnsein in uns. So wird der Gott allgemein in Bezug auf das Außer-uns, einzeln aber in Bezug auf uns. Niemand hat meinen Gott, mein Gott aber hat alle, mich selber inbegriffen. Die Götter aller einzelnen Menschen haben immer alle andern Menschen, mich selber inbegriffen. So ist es immer nur der eine Gott trotz seiner Vielheit. Zu ihm gelangst du in dir selber und nur dadurch, dass dein Selbst dich ergreift. Es ergreift dich im Weiterschreiten deines lebens.
Der Held muss fallen um unserer Erlösung willen, denn er ist Vorbild und verlangt Nachahmung. Das Maß der Nachahmung aber ist erfüllt. Wir sollen zur Einsamkeit in uns und zum Gott im Außer-uns erlöst werden. Wenn wir in diese Einsamkeit einge-hen, dann beginnt das leben des Gottes. Wenn wir in uns sind, dann ist der Raum außer uns frei, aber erfüllt vom Gotte. Denn die Menschen schwärmten außer sich herum wie Tolle.
(CGJ: Das Rote Buch.)



Die Vollendung des Kunstwerks.

Mich beeindruckt der Gedanke Marcel Duchamps, dass ein Kunstwerk nicht vom Künstler sondern vom Zuhörer und Betrachter vollendet wird. Also kann sich das Werk je Betrachter verändern.
(John Cage: Out of the Cage.)

CGJ: In dem abgeschlossenen Raum bin ich für mich. Den Schlüssel habe ich immer bei mir; niemand darf dort hinein, es sei denn mit meiner Erlaubnis.

Alles ist daher ein Vergnügen.

Unsere Poesie jetzt
ist die Erkenntnis
daß wir nichts
besitzen
Alles
ist daher
ein Vergnügen
(da wie es ncht be--
sitzen) und
deshalb seinen Ver-
lust nicht fürchten müssen
(John Cage: Silence. S. 9.)

CGJ: Der Weg des Christus kann niemandem erspart werden, denn dieser Weg führt zum Kommenden. Ihr sollt alle zu Christi werden.





Kiën - Das Schöpferische ist der Himmel

Hochmütiger Drache wird zu bereuen haben.

Fliegender Drache am Himmel.
Fördernd ist es, den großen Mann zu sehen.

Schwankender Aufschwung über die Tiefe.
Kein Makel.

Der Edle ist den ganzen Tag schöpferisch tätig.
Des Abends noch ist er voll innerer Sorge.
Gefahr. Kein Makel.

Erscheinender Drache auf dem Feld.
Fördernd ist es, den großen Mann zu sehen.

Verdeckter Drache, handle nicht!

Das Urteil

Das Schöpferische wirkt erhabenes Gelingen,fördernd durch Beharrlichkeit.

Das Bild

Des Himmels Bewegung ist kraftvoll. So macht der Edle sich stark und unermüdlich.

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Mit dir will ich wandern und aufsteigen zu meiner Einsamkeit.

Gib mir deine Hand, meine fast vergessene Seele. Welche Wärme der Freude, dich wiederzusehen, dich längst verleugnete Seele. Das Leben hat mich dir wieder zugeführt. Wir wollen dem Leben danken, dass ich gelebt habe, für alle heiteren und für alle traurigen Stunden, für jegliche Freude und für jeglichen Schmerz. Meine Seele, mit dir soll meine Reise weitergehen. Mit dir will ich wandern und aufsteigen zu meiner Einsamkeit.
(CGJ: Das Rote Buch. S. 232.)

Jean-Luc Godard: Wenn man ganz allein ist, muss man sich verdoppeln können.

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