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Komposition der Menschheit




Mörder Ich

Es war einmal –
Ein arm menschenKind,
pech schwarz, lebt im Kongo
Diamanten waschen,
Knochenhart Tag und Nacht.
nieMANd hört
Kein Ort
Alles todt.

Drum verläßt es
Vater und Mutter,
arm menschenKind,
Gold graben in Ghana,
tieffinster Tag und Nacht.
nieMANd sieht
Kein Ort
Alles todt.

So zieht es weiter,
allein,
arm menschenKind,
in das Nigerdelta Benzin kochen,
sengendheiß Tag und Nacht.
nieMANd fühlt
Kein Ort
Alles todt.

Sterbliches menschenKind
will doch nur leben.
nieMANd glaubt
Kein Ort. Nirgends, Alles todt.

Mörder Ich.

 

© wRoo 2014

 

Joseph Beuys: Die Kreativität des Menschen ist das wahre Kapital.

 

Overkill an Daten



Stimmungen als Grundart.

Die Stimmungen sind keine Begleiterscheinungen, sondern solches,was im vorhinein gerade das Miteinandersein bestimmt. Es scheint so, als sei gleichsam je eine Stimmung schon da, wie eine Atmosphäre,, in die wir je erst ,eintauchten und von der wir dann durchstimmt würden.
Es gilt zu sehen und zu sagen, was da geschieht.
Es zeigt sich: Stimmungen sind nicht etwas, das nur vorhanden ist, sondern sie selbst sind gerade eine Grundart und Grundweise des Seins, und zwar des Da-seins, und darin liegt umnittelbar immer: des Miteinanderseins. Sie sind Weisen des Da-seins und damit solche des Weg-seins.
Sie ist positiv eine Grundart, die Grundweise, wie das Dasein als Dasein ist. Weil die Stimmung das ursprüngliche Wie ist, in dem jedes Dasein ist, wie es ist, ist sie nicht das Unbeständigste, sondern das, was dem Dasein von Grund auf Bestand und Möglichkeit gibt.
(Martin Heidegger: Die Grundbegriffe der Metaphysik. S.100f.)

Die Oper und das Nichts.

Ich denke, es war und ist schwierig, eine Oper zu schreiben, die eine Einheit in sich bildet. (...) Es sind weniger die Stränge zwischen den verschiedenen Elementen, als vielmehr das Nichts dazwischen, das der Oper Existenz verleiht.
(John Cage: Out of the Cage.)

Joseph Beuys: Mein ganzes Leben war Werbung, aber man sollte sich einmal dafür interessieren, wofür ich geworben habe.

Stimmung



Martin Heidegger: Die Stimmung gehört zum Sein des Menschen.

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Betrachtung der Formen.

Im menschlichen Bereich entsteht ästhetische Form wenn Traditionen existieren die stark und beständig wie Berge durch leuchtende Schönheit angenehm gemacht werden. Betrachten wir die Formen die es in den Himmeln gibt lernen wir, die Zeit und ihre sich ändernden Forderungen verstehen. Durch die Betrachtung der Formen, die in der menschlichen Gesellschaft bestehen, wird es möglich, die Welt zu gestalten.
(John Cage: Silence. S. 40f.)



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