www.zuschauKunst.de

[Zen] mashUp


Alltagserfahrungen



Geist, der sich nicht auf Zeichen stützt.

„Überdies, Subhuti - wenn ein Bodhisattva sich in Freigebigkeit übt, dann stützt er sich auf kein Objekt, das heißt, er stützt sich auf keine Form, keinen Klang, keinen Geruch, keinen Geschmack, kein Berührbares und kein Dharma, um Freigebigkeit zu üben. Das, Subhuti, ist der Geist, aus dem heraus der Bodhisattva Freigebigkeit praktizieren sollte, ein Geist, der sich nicht auf Zeichen stützt. Warum? Wenn ein Bodhisattva Freigebigkeit praktiziert, ohne sich auf Zeichen zu stützen, so ist das Glück, das daraus entspringt, weder vorstellbar noch ermessbar. Subhuti, glaubst du, dass es möglich ist, den Raum in östlicher Richtung zu vermessen?"
„Nein, Weltverehrter!"
„Subhuti, ist es möglich, den Raum in westlicher, südlicher und nördlicher Richtung zu vermessen, nach oben und nach unten hin?"
„Nein, Weltverehrter!"
„Subhuti, stützt sich ein Bodhisattva auf keinerlei Vorstellungen, wenn er sich in Freigebigkeit übt, dann ist das Glück, das diesem tugendhaften Handeln entspringt, so groß wie das Weltall. Es kann nicht ermessen werden. Subhuti, die Bodhisattvas sollten ihren Geist in diese Belehrungen versenken und dort verweilen lassen."
(Das Diamantsutra)

Tue einfach, was du tust, was auch immer es sein mag. Das gilt nicht nur für Zazen: Alles was du tust, solltest du einfach tun.
(Kodo Sawaki)

Zen - The Life Of Zen Master Dogen

<

Die Praxis von Zazen ist die Praxis.

Zazen in einer Gruppe zu praktizieren ist das Wichtigste für den Buddhismus - und für uns -, denn diese Praxis ist die ursprüngliche Lebensweise. Ohne den Ursprung der Dinge zu kennen, können wir das Ergebnis der Anstrengung in unserem Leben nicht schätzen. Unser Bemühen muss eine Bedeutung haben. Die Bedeutung unseres Bemühens zu finden heißt, die ursprüngliche Quelle unseres Bemühens zu finden. Wir sollten uns nicht um das Ergebnis unseres Bemühens kümmern, ehe wir seinen Ursprung kennen. Wenn der Ursprung nicht klar und rein ist, wird unser Bemühen nicht rein sein, und sein Ergebnis wird uns nicht befriedigen. Wenn wir unsere ursprüngliche Natur wiedererlangen und uns von diesem Grunde aus unablässig bemühen, werden wir das Ergebnis unseres Bemühens Augenblick für Augenblick, Tag für Tag, Jahr für Jahr würdigen können. So sollten wir unser Leben wertschätzen.
Die Praxis von Zazen ist die Praxis, in der wir unsere reine Lebensweise wieder aufnehmen, jenseits aller Vorstellung von Gewinn, jenseits von Ruhm und Profit. Durch die Praxis belassen wir einfach unsere ursprüngliche Natur, wie sie ist. Man muss nicht darüber intellektualisieren, was unsere reine, ursprüngliche Natur ist, denn diese ist jenseits unseres verstandesmäßigen Begreifens. Wir brauchen sie auch nicht zu würdigen, weil sie jenseits dieser Würdigung ist. Also einfach zu sitzen, ohne Vorstellung von Gewinn, mit der reinsten Absicht, so still zu bleiben wie unsere ursprüngliche Natur - das ist unsere Praxis.
(Shunryu Suzuki: Zen-Geist Anfänger Geist.)

Achtsamkeit





Stützt sich ein Bodhisattva auf keinerlei Vorstellungen, wenn er sich in Freigebigkeit übt, dann ist das Glück, das diesem tugendhaften Handeln entspringt, so groß wie das Weltall. Es kann nicht ermessen werden. Subhuti, die Bodhisattvas sollten ihren Geist in diese Belehrungen versenken und dort verweilen lassen.
(Das Diamantsutra)

Friedrich Nietzsche: Ich will für mich eine eigene Sonne schaffen.

home wRoo Kontakt & Impressum