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Wissensallmende



Fernando Pessoa: Ich habe es stets abgelehnt, verstanden zu werden.

Das Herz der vollkommenen Weisheit Sutra

Avalokitesvara Bodhisattva, in tiefste Weisheit versenkt, erkannte, daß die fünf Skandhas leer sind und verwandelte damit alles Leid und allen Schmerz.
Sariputra! Form ist nichts anderes als Leere, und Leere ist nichts anderes als Form. Form ist identisch mit Leere und Leere ist identisch mit Form. Und so ist es auch mit Empfindung, Wahrnehmung, geistiger Formkraft und Bewußtsein.
Sariputra! Alle Dinge sind in Wahrheit leer. Nichts entsteht und nichts vergeht. Nichts ist unrein, nichts ist rein. Nichts vermehrt sich und nichts verringert sich. Es gibt in der Leere keine Form, keine Empfindung, Wahrnehmung, geistige Formkraft und kein Bewußtsein, keine Augen, Ohren, Nase, Zunge, Körper oder Geist; es gibt nichts zu sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen oder denken, keine Unwissenheit und auch kein Ende der Unwissenheit, kein Altern und keinen Tod, noch deren Aufhebung, kein Leiden und keine Ursache des Leidens, kein Auslöschen und keinen Weg der Erlösung, keine Erkenntnis und auch kein Erreichen. Weil es nichts zu erreichen gibt, leben Bodhisattvas Prajna Paramita und ihr Geist ist unbeschwert und frei von Angst.
Befreit von allen Verwirrungen, allen Träumen und Vorstellungen, verwirklichen sie vollständiges Nirvana.
Alle Buddhas der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft leben Prajna Paramita und erreichen damit die höchste Erleuchtung. Erkenne deshalb, daß Prajna Paramita das große Mantra ist, das strahlende Mantra, das unübertroffene Mantra, das höchste Mantra, das alles Leiden stillt. Dies ist die Wahrheit, die Wahrheit ohne Fehl. deshalb sprich das Prajna.
Paramita Mantra: Gate, gate, paragate, parasamgate, bodhi, svaha!
(Buddha Shakyamuni)

Der Geist bewegt sich.

Zwei Mönche diskutierten über eine Fahne. Der eine sagte: "Die Fahne bewegt sich." Der andere sagte: "Der Wind bewegt sich." Der sechste Patriarch kam zufällig vorbei. Er sagte zu ihnen: "Nicht der Wind, nicht die Fahne; der Geist bewegt sich."

Cameron Carpenter

 

Die Idee des solitären Werks.

Alle Werke stehen also nicht nur in einem generellen Sinne in der Zeit, sondern beziehen sich auch direkt oder indirekt auf spezifisch andere Werke. Die Idee des solitären Werks ist nicht nur theoretisch unmöglich, sondern - auch im Hinblick auf herausragende Werke - empirisch nicht haltbar.
(Felix Stadler: Neun Thesen zur Remix-Kultur.)

Eli, Eli, lama asabthani? das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? (Mt, 27, 46)

Psalm - Ja, ja Nein, nein- ein Koan

John Cage: Ich verstehe nicht, warum Leute Angst vor neuen Ideen haben. Ich habe Angst vor den alten.

Die Würfelbecher des Zufalls.

Jene eisernen Hände der Nothwendigkeit, welche den Würfelbecher des Zufalls schütteln, spielen ihr Spiel unendliche Zeit: da müssen Würfe vorkommen, die der Zweckmässigkeit und Vernünftigkeit jedes Grades vollkommen ähnlich sehen. Vielleicht sind unsere Willensacte, unsere Zwecke nichts Anderes, als eben solche Würfe – und wir sind nur zu beschränkt und zu eitel dazu, unsere äusserste Beschränktheit zu begreifen: die nämlich, dass wir selber mit eisernen Händen den Würfelbecher schütteln, dass wir selber in unseren absichtlichsten Handlungen Nichts mehr thun, als das Spiel der Nothwendigkeit zu spielen. Vielleicht! –
(Friedrich Nietzsche. Die Morgenröte.)

dem Nichts stehts entgegen



Keine Ähnlichkeit mit dem täglichen Leben.

Das Leben muß erzählt werden, aber so konzentriert, daß es ja keine Ähnlichkeit mit dem täglichen Leben hat, denn das tägliche Leben, das besteht aus Lücken und Löchern, aus ruckweisen Sachen, die mal ganz schnell und mal ganz langsam passieren.
(Jean-Luc Godard: Einführung in eine wahre Geschichte des Kinos. S.97)

Gautama Buddha kam zu der Überzeugung, dass die Berge und Flüsse, die Erde, Gräser und Bäume die Wirklichkeit selbst sind.
(G.W. Nishijima in Shobogenzo Bd. 1. Einführung in Dogens Shobogenzo)

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