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myArt150815



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lauter Wörter und kein einziges Wort



die erste Rakete
habe ich verschlafen
die zweite
hat mich geweckt
und die dritte
schlug neben uns ein

Stimme der Angst
Stimme der Trauer
Stimme der Wut
sagt nichts
sagt
nichts


ich bin hier und
es gibt nichts zu sagen
aber der Klang
war anders
heller

wie ein wassergefüllter Ballon zerplatzt
im Extremfall Überreste
Organisches Knochen Skelette auf der Straße war Chaos

stummes Schweigen

einige Nachbarn halfen
andere rannten weg
andere starben
die Kinderaugen
fragten, starrten
und fragen und starren

ihr Atem
giftgestillt
Stimme der Liebe
Stimme der Trauer
Stimme der Wut
sagt nichts sagt nichts

aber leider
alles tot
keine Antwort
schweigen
schweigen
schweigen

Organisches Knochen Skelette
das Rätsel beginnt
jenseits der Lösung
Können Sie mir sagen,
was ich tun soll?

© wRoo 2014


Jean-Luc Godard: Ich habe immer kopiert. Der erste Satz, den ich kopiert habe, ist wahrscheinlich "Mama und Papa".

Thich Nhat Hanh: German Retreat 2014-08-15

Die Huldigung einer blinden Bewunderung.

Ich glaube, Heutzutage ist der Künstler ein merkwürdiges Reservoir an para-spirituellen Werten, in absoluter Opposition zum alltäglichen FUNKTIONALISMUS, für den die Wissenschaft die Huldigung einer blinden Bewunderung empfängt. Ich sage blind, weil ich nicht an die höchste Wichtigkeit dieser wissenschaftlichen Lösungen glaube, die nicht einmal die persönlichen Probleme des menschlichen Wesens berührt.
(Marcel Duchamps.)

 

Filme und Jazz.

Ich habe meine Filme eher so gemacht wie zwei, drei Jazzmusiker arbeiten: Man gibt sich ein Thema, man spielt und dann organisiert es sich von selbst.
(Jean-Luc Godard: Einführung in eine wahre Geschichte des Kinos. S416)

Fernando Pessoa: Ich bin sehr gesellig auf eine äußerst negative Weise.

Stimmung



Jean-Luc Godard: Heute glaubt man zu kommunizieren, aber man tut es nicht.

Dichten ist Maß-Nahme



Dass ein Bild nicht nur Bild bleibe

Wo ist Unschuld? Wo der Wille zur Zeugung ist. Und wer über sich hinaus schaffen will, der hat mir den reinsten Willen.
Wo ist Schönheit? Wo ich mit allem Willen wollen muß; wo ich lieben und untergehn will, daß ein Bild nicht nur Bild bleibe.
Lieben und Untergehn: das reimt sich seit Ewigkeiten. Wille zur Liebe: das ist, willig auch sein zum Tode.
(Friedrich Nietzsche Also sprach Zarathustra. Frankfurt a.M. 1982. S. 125f.)

Joseph Beuys: Mein ganzes Leben war Werbung, aber man sollte sich einmal dafür interessieren, wofür ich geworben habe.

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