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myArt150815



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Wolken



die erste Rakete
habe ich verschlafen
die zweite
hat mich geweckt
und die dritte
schlug neben uns ein

Stimme der Angst
Stimme der Trauer
Stimme der Wut
sagt nichts
sagt
nichts


ich bin hier und
es gibt nichts zu sagen
aber der Klang
war anders
heller

wie ein wassergefüllter Ballon zerplatzt
im Extremfall Überreste
Organisches Knochen Skelette auf der Straße war Chaos

stummes Schweigen

einige Nachbarn halfen
andere rannten weg
andere starben
die Kinderaugen
fragten, starrten
und fragen und starren

ihr Atem
giftgestillt
Stimme der Liebe
Stimme der Trauer
Stimme der Wut
sagt nichts sagt nichts

aber leider
alles tot
keine Antwort
schweigen
schweigen
schweigen

Organisches Knochen Skelette
das Rätsel beginnt
jenseits der Lösung
Können Sie mir sagen,
was ich tun soll?

© wRoo 2014


Fernando Pessoa: Es sind meine Bekenntnisse und, wenn ich ihnen nichts aussage, so, weil ich nichts zu sagen habe.

Thich Nhat Hanh: German Retreat 2014-08-16

Die Anarchie hat tatsächlich Zukunft.

Wir müssen unsere Intelligenz auf die Probleme anwenden, die vor uns liegen. Die Anarchie hat tatsächlich Zukunft. Es ist kreative Führung, es ist Individualisierung, das Handeln nach den eigenen Gesetzen. Es ist der eigene Handlungsentwurf und Verantwortung, sichtbar verantwortlich für sich und die Gesellschaft. Eine Möglichkeit zur Befreiung der Menscheit.
(John Cage: Out of the Cage.)

 

Leser seiner selbst.

"In Wirklichkeit ist jeder Leser, wenn er liest, ein Leser nur seiner selbst. Das Werk des Schriftstellers ist dabei lediglich eine Art von optischem Instrument, das der Autor dem Leser reicht, damit er erkennen möge, was er in sich selbst vielleicht sonst nicht hätte erschauen können. "
(Marcel Proust)

Martin Heidegger: Wir suchen die Leergelassenheit durch ein Beschäftigtsein mit etwas zu beseitigen.

Atemwende



Karlheinz Stockhausen: Du lernst, was du kannst – ewig.

wozu Dichter



Das Wort, das meinen Mund verlässt.

"Wie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht dorthin zurückkehrt, sondern die Erde tränkt und sie zum Keimen und Sprossen bringt, wie er dem Sämann Samen gibt und Brot zum Essen, so ist es auch mit dem Wort, das meinen Mund verlässt: Es kehrt nicht leer zu mir zurück, sondern bewirkt, was ich will, und erreicht all das, wozu ich es ausgesandt habe. (jes 55, 10f.)

Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch. (Mt, 7, 12)

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