www.zuschauKunst.de

[heidegger] mashUp

Ist das Wort ein Nichts?



Nachbarschaft zum Dichten

Wir sprechen und sprechen von der Sprache. Das, wovon wir sprechen, die Sprache, ist uns stets schon voraus. Wir sprechen ihr ständig nur nach. So hängen wir fortwährend hinter dem zurück, was wir zuvor zu uns eingeholt haben müßten, um davon zu sprechen. Demnach bleiben wir, von der Sprache sprechend, in ein immerfort unzureichendes Sprechen verstrickt. Diese Verstrickung sperrt uns gegen das ab, was sich dem Denken kundgeben solI. Allein, diese Verstrickung, die das Denken nie zu leicht nehmen darf, löst sich auf, sobald wir das Eigentümliche des Denkweges beachten, d. h. uns in der Gegend umblicken, worin das Denken sich aufhält. Diese Gegend ist uberall offen in die Nachbarschaft zum Dichten.
(Martin Heidegger:Unterwegs zur Sprache. S. 168 )



Heidegger: Das Fragen ist die Frömmigkeit des Denkens.

Stimmung



Unterwegs zur Sprache

Heftet man die Aufmerksamkeit ausschließlich an das menschliche Sprechen, nimmt man dieses lediglich als die Verlautbarung des Inneren im Menschen, hält man das so vorgestellte Sprechen für die Sprache selbst dann kann das Wesen der Sprache immer nur als Ausdruck und Tätigkeit des Menschen erscheinen.
(Martin Heidegger: Unterwegs zur Sprache)

 Jean Luc Godard: Die Kunst ist wie das Feuer, sie entsteht aus dem, was sie verbrennt.

home wRoo Kontakt & Impressum