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dem Nichts stehts entgegen



sternenKlang

ein stein der
den andern
zum ziel nahm
stein im geröll

vor dem sternenKlang:
augenHören, ohrenSchauen -
steinAnstein; wie wir
unsere Worte
bilden - kaum hörbar -
der du in Wünschen lebst,

droben im Weltgestänge
fragt ein Mund,
was Plastik sein kann -
sternAnstern; wie wir
unsere Worte
umgestalten - allein verloren -
zum Aufschwung bereit,

vom Stein zum Stern.
Sprachlos
sprechen meine Hände.
schlagAufschlag - wie wir
unsere Worte
formen - trunken -

freudig nahm
der eine
den anderen

sternenKlang

© wRoo 2014

Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt. (Mt, 20, 16)

Stimmung



Konsum ist eine Ideologie.

Es ist sehr beliebt, zu sagen: »Die großen Unternehmen verarschen uns.« Die großen Unternehmen verarschen uns nicht. Sie sind einfach Maschinen, um Geld zu verdienen. Wahr ist, dass wir diesen Unternehmen sehr viel Einfluss eingeräumt haben in unserem Leben, dass sie das Verhalten der Menschen kontrollieren und dass Konsum eine Ideologie ist.


(DFW: Der Klang der Gedanken.)

Dichten und Zusammentragen.

Ich lehrte sie all mein Dichten und Trachten: in eins zu dichten und zusammenzutragen, was Bruchstück ist am Menschen und Rätsel und grauser Zufall, – – als Dichter, Rätselrater und Erlöser des Zufalls lehrte ich sie an der Zukunft schaffen, und alles, das war –, schaffend zu erlösen.
(Friedrich Nietzsche Also sprach Zarathustra. Frankfurt a.M. 1982. S. 198)

Joseph Beuys: Ich bin der Narr, der Idiot mit dem Filzhut.

Zweites leben



Nietzsche: Ich will Dichter meines Lebens sein.

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Der Versuch, den eigenen Eindruck in den Griff zu bekommen.

Anfangs meint man nämlich, man drücke sich aus, und man macht sich nicht klar, daß dem Ausdruck eine gewaltige Bewegung des Eindrucks zugrunde liegt, die nicht von einem selbst ausgeht. Für mich hat meine ganze Arbeit oder mein Vergnügen dabei, im Film zu arbeiten, darin bestanden, daß ich eher versuchte, meinen eigenen Eindruck in den Griff zu bekommen, ihn mir zu erobern - was jedenfalls für mich keine einfache Sache ist.
(Jean-Luc Godard: Einführung in eine wahre Geschichte des Kinos. S.81)

Friedrich Nietzsche: Ich sage euch: man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.

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