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[shakespeare] mashUp

gegen-einander-über



Alles gegen nichts!

Das wildste Tier kennt doch des Mitleids Regung.
Ward je in dieser Laun' ein Weib gefreit?
Ward je in dieser Laun' ein Weib gewonnen?
Ich will sie haben, doch nicht lang behalten.
Wie? ich, der Mörder ihres Manns und Vaters,
In ihres Herzens Abscheu sie zu fangen,
Im Munde Flüche, Tränen in den Augen,
Der Zeuge ihres Hasses blutend da;
Gott, ihr Gewissen, all dies wider mich,
Kein Freund, um mein Gesuch zu unterstützen,
Als Heuchlerblicke und der bare Teufel,
Und doch sie zu gewinnen! Alles gegen nichts!
(Richard III)



Die Hölle ist leer, (...) und alle Teufel sind hier.
(Der Sturm)


Shakespeare Portrait

Sonette LXXXVII

Leb' wohl, du stehst zu hoch für mich im Wert
Und bist von deinem Vorzug unterrichtet.
Dein Ruhm hat einen Freibrief dir gewährt
Und meine Rechte all auf dich vernichtet.
Mein wurdest du allein durch freie Gabe,
Nicht mein Verdienst gewann dies reiche Glück;
Wie ich kein Recht auf soviel Schönheit habe,
So fällt die Schenkung heut an dich zurück.
Du gabst dich mir, dir selber unbekannt,
Und kanntest wohl auch den Empfänger nicht!
Ein Irrtum nur gab meinem Glück Bestand,
Das mit Erkenntnis jäh zusammenbricht.
Mein warst du nur in holder Träume Reich,
Da war ich König; wach - dem Bettler gleich!



... denn an sich ist nichts weder gut noch böse, das Denken macht es erst dazu.
(Hamlet)

Eine fremde Verlorenheit



Buddhanatur ist nichts Besonderes: Jeder hat sie von Anfang an. Denn jeder einzelne von uns verfügt über seine eigene, wahre Gestalt.
(Kodo Sawaki)

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