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Schöpfungshöhe



tote subsTanzen
einer steht
einer liegt
knochen schädel
schädel zähne
tote subsTanzen

tausEnde verletzt
tausEnde tod
hunderte frauen kinder
männer tod alle tod
EineR steht EineR liegt
alle tod

und sie
gruben und gruben
wenn brüder
einAnder töten
sie
graben und graben

er schießt und trifft
und schießt und trifft
knochen schädel zähne
er schneidet und schneidet
aus dem toten leib
organIsches

weiter
und
weiter

herz und leber
leber und herz
und beißt und beißt
und kaut und kaut
und schluckt und ruft
allAH ist groß

und schießt und
schießt und schießt
feind ist feind
tödlicher hass
die spirale dreht
weiter und weiter

der eigentlIche spass
ist doch die lust
anDer kataStrophe
gut schlimm böse
wir sind doch
alle =

unsagbar das sein
un sag bar
ein bild
das uns = sei
wenn brüder
einAnder töten

© wRoo 2014

Fernando Pessoa: Es sind meine Bekenntnisse und, wenn ich ihnen nichts aussage, so, weil ich nichts zu sagen habe.

Todesfuge

Die Anarchie hat tatsächlich Zukunft.

Wir müssen unsere Intelligenz auf die Probleme anwenden, die vor uns liegen. Die Anarchie hat tatsächlich Zukunft. Es ist kreative Führung, es ist Individualisierung, das Handeln nach den eigenen Gesetzen. Es ist der eigene Handlungsentwurf und Verantwortung, sichtbar verantwortlich für sich und die Gesellschaft. Eine Möglichkeit zur Befreiung der Menscheit.
(John Cage: Out of the Cage.)

Versuch über das Leben der Künstler.

Indem die Anderszaubernden sich unaufhörlich wandeln, atmen sie den Raum aus, aus dem ihnen alles kommt. Seine Weite ist ihnen geläufiger als ihr manifestes Werk. Sie könnten alles, was sie erschaffen haben, vergessen, nur nicht die Sphäre, aus der das Schaffen kommt und weitergeht.
Peter Sloterdijk: Versuch über das Leben der Künstler.

Wayne Shorter: Begriffe wie Anfang und Ende existieren für mich nicht. Es gibt den Moment, und es gibt Potenzial.

Niemandsrose



 Novalis: Wir sind mit dem Unsichtbaren näher als mit dem Sichtbaren verbunden.

ein aufrechtes Schweigen



Gelassenheit zu den Dingen.

Wir lassen die technischen Gegenstände in unsere tägliche Welt herein und lassen sie zugleich draußen, d.h. auf sich beruhen als Dinge, die nichts Absolues sind, sondern selbst auf Höheres angewiesen bleiben. Ich möchte diese Haltung des gleichzeitigen Ja und Nein zur technischen Welt mit einem alten Wort nennen: die Gelassenheit zu den Dingen.


(Martin Heidegger: Holzwege. S.109.)

 Elias Canetti: Ich habe es schwer, ich lebe gern.

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