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[Matthäus-Evangelium vs. Also sprach Zarathustra] mashUp

Es naht, es naht die Stunde -



Friedrich Nietzsche: Ihr sollt Dichter eures Lebens sein.

Der Anfang der Wehen

nd als er auf dem Ölberge saß, traten zu ihm seine Jünger besonders und sprachen: Sage uns, wann wird das alles geschehen? Und welches wird das Zeichen sein deiner Zukunft und des Endes der Welt?
Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Sehet zu, daß euch nicht jemand verführe.
Denn es werden viele kommen unter meinem Namen, und sagen: »Ich bin Christus« und werden viele verführen.
Ihr werdet hören Kriege und Geschrei von Kriegen; sehet zu und erschreckt euch nicht. Das muß zum ersten alles geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da.
Denn es wird sich empören ein Volk wider das andere und ein Königreich gegen das andere, und werden sein Pestilenz und teure Zeit und Erdbeben hin und wieder.
Da wird sich allererst die Not anheben.
Alsdann werden sie euch überantworten in Trübsal und werden euch töten. Und ihr müßt gehaßt werden um meines Namens willen von allen Völkern.
Dann werden sich viele ärgern und werden untereinander verraten und werden sich untereinander hassen.
Und es werden sich viel falsche Propheten erheben und werden viele verführen.
und dieweil die Ungerechtigkeit wird überhandnehmen, wird die Liebe in vielen erkalten.
Wer aber beharret bis ans Ende, der wird selig.
(MT 24, 3-14.)

Herzzeit



Friedrich Nietzsche: Ja! – darf man fragen – würde denn der Mensch überhaupt ohne jene religiöse Schule und Vorgeschichte es gelernt haben, nach sich Hunger und Durst zu spüren und aus sich Sattheit und Fülle zu nehmen?

Mitgegeben auf den Weg

Im Gedicht wird etwas gesagt, doch faktisch so, daß das Gesagte solange ungesagt bleibt, als derjenige, der es liest, es sich nicht gesagt sein läßt. Mit anderen Worten: das Gedicht ist nicht aktuell, sondern aktualisierbar. Das ist, auch zeitlich, die "Besetzbarkeit" des Gedichts: das Du, an das es gerichtet ist, ist ihm mitgegeben auf den Weg zu diesem Du. Das Du ist, noch ehe es gekommen ist, da. (Auch das ist Daseinsentwurf).
(Paul Celan: Der Meridian.)

Das Auge ist des Leibes Licht. (Mt, 6, 22)

Pallaksch



Mein Geschmack.

Ein Versuchen und Fragen war all mein Gehen – und wahrlich, auch antworten muß man lernen auf solches Fragen! Das aber – ist mein Geschmack: – kein guter, kein schlechter, aber mein Geschmack, dessen ich weder Scham noch Hehl mehr habe.
(Friedrich Nietzsche Also sprach Zarathustra. Frankfurt a.M. 1982. S. 195)

Wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.(Mt, 12, 30)

Im Schatten des Tode



 John Cage: Alles was notwendig st, ist ein leerer Zeitraum, um ihn auf seine eigene magnetische Weise wirken zu lassen.

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