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[Matthäus-Evangelium vs. Also sprach Zarathustra] mashUp

Wir möchten gern ein Zeichen



Friedrich Nietzsche: Ach, des Geistes wurde ich oft müde, als ich auch das Gesindel geistreich fand!

Die Ansage kommender Verfolgung

Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.
Hütet euch vor den Menschen; denn sie werden euch überantworten vor ihre Rathäuser und werden euch geißeln in ihren Schulen.
Und man wird euch vor Fürsten und Könige führen um meinetwillen, zum Zeugnis über sie und über die Heiden.
Wenn sie euch nun überantworten werden, so sorget nicht, wie oder was ihr reden sollt; denn es soll euch zu der Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt.
Denn ihr seid es nicht, die da reden, sondern eures Vaters Geist ist es, der durch euch redet.
Es wird aber ein Bruder den andern zum Tod überantworten und der Vater den Sohn, und die Kinder werden sich empören wider die Eltern und ihnen zum Tode helfen.
Und ihr müsset gehaßt werden von jedermann um meines Namens willen. Wer aber bis an das Ende beharrt, der wird selig.
(MT 10, 16-22.)

Kleinewiges



Friedrich Nietzsche: Wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.

Grause Zufälle.

»Wahrlich, meine Freunde, ich wandle unter den Menschen wie unter den Bruchstücken und Gliedmaßen von Menschen!
Dies ist meinem Auge das Fürchterliche, daß ich den Menschen zertrümmert finde und zerstreuet wie über ein Schlacht- und Schlächterfeld hin.
Und flüchtet mein Auge vom Jetzt zum Ehemals: es findet immer das Gleiche: Bruchstücke und Gliedmaßen und grause Zufälle – aber keine Menschen!
(Friedrich Nietzsche Also sprach Zarathustra. Frankfurt a.M. 1982. S. 141f.)


Umsonst habt ihr's empfangen, umsonst gebt es auch. (Mt, 10, 8)

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Lächeln ohne Eifersucht

Noch hat seine Erkenntnis nicht lächeln gelernt und ohne Eifersucht sein; noch ist seine strömende Leidenschaft nicht stille geworden in der Schönheit.
Wahrlich, nicht in der Sattheit soll sein Verlangen schweigen und untertauchen, sondern in der Schönheit! Die Anmut gehört zur Großmut des Großgesinnten.
(Friedrich Nietzsche Also sprach Zarathustra. Frankfurt a.M. 1982. S. 120f.)

Das Wort faßt nicht jedermann, sondern denen es gegeben ist. (Mt, 19, 11)

Träume eines brünstigen Weibes



Jean-Luc Godard: Ich habe angefangen, den Zuschauer zu denken, zu denken, dass es den Zuschauer gibt.

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