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myArt 151220



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gemeinfrei



Der vergangene Sommer
war schön,
sehr schön.
So gegenwärtig
trotz Allem.

Unsere Tage
in Venedig,
der Spaziergang
am Strand.
Ein langes Jahr,
so kurz.

Ich habe Sehnsucht
nach Paris.
Sehnsucht nach
unseren Märchen,
Sehnsucht
nach Dir.

Wie weit oder
wie nah
bist Du mir?
Bin ich Dir?
Ich habe Angst
um Dich.

Schweigen
und wieder
Nicht-Schweigen

Will die Steine
von Deiner Brust
schieben.
Soll ich
ein Schiff bauen.

Leise Worte
in die Ferne
gesprochen
aus einem
widerspruchsvollen
Herzen.

Ob du sie hörst?
Oder nicht hörst,
nicht hören willst.
Ich will
nicht zu viel sagen.

Heute
sage
ich Dir:
Du bist mir
Wüste
und
Meer.

© wRoo 2015


Jean-Luc Godard: Ich denke, das könnte ein interessanter Film sein, wenn es ein Zuschauer, kein Filmkritiker, mal fertigbrächte sein Leben als Zuschauer zu erzählen.

Bomben für den Frieden

Dichtermut

Sind denn dir nicht verwandt alle Lebendigen,
Nährt die Parze denn nicht selber im Dienste dich?
Drum, so wandle nur wehrlos
Fort durchs Leben, und fürchte nichts!
Was geschiehet, es sei alles gesegnet dir.
(Hölderlin: Dichtermut)


 

Die Kunst vs. der Zufall.

Das Kunstwerk steht vor dem Bewustsein neuzeitlicher Menschen als der endlich gerechtfertigte Zufall. In ihm ist das Nicht-Notwendige nicht nur wirklich, sondern auch in gewisser Weise auch notwendig geworden; das von Gott bei der ersten Schöpfung noch Weggelassene oder Vergessene wird nun kraft der menschlichen Werkmacht nachgeholt; durch kreative Akte wird der Bestand des Seienden selbst vermehrt. Als Urheber von Kunstwerken , Spielen der höchsten Art, ist der Mensch mit dem Nicht-Notwendigen exemplarisch versöhnt. In der Kunst ist das Zufällige quasi heilungsnotwendig geworden.
Peter Sloterdijk: Für eine Philosophie des Spiels.

Thomas Bernhard: Ausgerechnet der Mensch ist unmenschlich.

Herzzeit 2.0

Der Dichter ist kein Lehrer der Moral.

Der Dichter ist kein Lehrer der Moral, er erfindet und schafft Gestalten, er macht vergangene Zeiten wieder aufleben, und die Leute mögen dann daraus lernen, so gut wie aus dem Studium der Geschichte und der Beobachtung dessen, was im menschlichen Leben um sie herum vorgeht.
(Georg Büchner)

Pallaksch



Jean-Luc Godard: Die Kinder, wenn sie geboren werden, oder die Alten, wenn sie sterben, die reden nicht, sie sehen etwas.



Subhuti, du musst wissen, dass die Bedeutung dieses Sutras jenseits von Gedanken und Worten liegt. Und ebenso liegt die Frucht, hervorgebracht durch das Annehmen und Praktizieren dieses Sutras, jenseits von Gedanken und Worten.
(Das Diamantsutra)

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