www.zuschauKunst.de

myArt 151220



161106,...160923,...160618,...160515,...160507,...160422,...160227,...151220,...150926,...1500815,...150623,...150515,...150406,...150103,...141212,...141028

digitale gesell Schaft



Der vergangene Sommer
war schön,
sehr schön.
So gegenwärtig
trotz Allem.

Unsere Tage
in Venedig,
der Spaziergang
am Strand.
Ein langes Jahr,
so kurz.

Ich habe Sehnsucht
nach Paris.
Sehnsucht nach
unseren Märchen,
Sehnsucht
nach Dir.

Wie weit oder
wie nah
bist Du mir?
Bin ich Dir?
Ich habe Angst
um Dich.

Schweigen
und wieder
Nicht-Schweigen

Will die Steine
von Deiner Brust
schieben.
Soll ich
ein Schiff bauen.

Leise Worte
in die Ferne
gesprochen
aus einem
widerspruchsvollen
Herzen.

Ob du sie hörst?
Oder nicht hörst,
nicht hören willst.
Ich will
nicht zu viel sagen.

Heute
sage
ich Dir:
Du bist mir
Wüste
und
Meer.

© wRoo 2015


Jean-Luc Godard: Was mir Spass macht, ist, zwei Bilder so zusammenzustellen, dass daraus sich was drittes ergibt, nicht ein Bild, sondern das, was man mit zweien gemacht hat.

Fohes Fest

Mt 6, 3f.

Wenn du aber Almosen gibst, so laß deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut, auf daß dein Almosen verborgen sei; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten öffentlich.

 

Göttliche Würfel und Würfelspieler.

Ein wenig Weisheit ist schon möglich; aber diese selige Sicherheit fand ich an allen Dingen: daß sie lieber noch auf den Füßen des Zufalls – tanzen.
O Himmel über mir, du Reiner! Hoher! Das ist mir nun deine Reinheit, daß es keine ewige Vernunft-Spinne und -Spinnennetze gibt –
– daß du mir ein Tanzboden bist für göttliche Zufälle, daß du mir ein Göttertisch bist für göttliche Würfel und Würfelspieler! –
(Friedrich Nietzsche Also sprach Zarathustra. Frankfurt a.M. 1982. S. 166f.)


Fernando Pessoa: Ich war lange Zeit hindurch ein anderer.

Herzzeit 2.0

Mein Geschmack.

Ein Versuchen und Fragen war all mein Gehen – und wahrlich, auch antworten muß man lernen auf solches Fragen! Das aber – ist mein Geschmack: – kein guter, kein schlechter, aber mein Geschmack, dessen ich weder Scham noch Hehl mehr habe.
(Friedrich Nietzsche Also sprach Zarathustra. Frankfurt a.M. 1982. S. 195)

Contentflatrate



Marcel Proust: Das Bedürfnis zu sprechen hindert nicht nur am Hören, sondern auch am Sehen.

In dieser Welt ist wirklich alles ausnahmslos
unwirklich.
Sogar der Tod
ist eine Täuschung. (Ikkyû Sôjun)

home wRoo Kontakt & Impressum