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myArt 151220



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Everything is a remix



Der vergangene Sommer
war schön,
sehr schön.
So gegenwärtig
trotz Allem.

Unsere Tage
in Venedig,
der Spaziergang
am Strand.
Ein langes Jahr,
so kurz.

Ich habe Sehnsucht
nach Paris.
Sehnsucht nach
unseren Märchen,
Sehnsucht
nach Dir.

Wie weit oder
wie nah
bist Du mir?
Bin ich Dir?
Ich habe Angst
um Dich.

Schweigen
und wieder
Nicht-Schweigen

Will die Steine
von Deiner Brust
schieben.
Soll ich
ein Schiff bauen.

Leise Worte
in die Ferne
gesprochen
aus einem
widerspruchsvollen
Herzen.

Ob du sie hörst?
Oder nicht hörst,
nicht hören willst.
Ich will
nicht zu viel sagen.

Heute
sage
ich Dir:
Du bist mir
Wüste
und
Meer.

© wRoo 2015


Novalis: Der Dichter betet den Zufall an.

Fohes Fest

Schlechte Schauspieler.

Einige von ihnen wollen, aber die meisten werden nur gewollt.
Einige von ihnen sind echt, aber die meisten sind schlechte Schauspieler.
Es gibt Schauspieler wider Wissen unter ihnen und Schauspieler wider Willen –, die Echten sind immer selten, sonderlich die echten Schauspieler.
(Friedrich Nietzsche Also sprach Zarathustra. Frankfurt a.M. 1982. S. 169)


 

Soziale Plastik.

Meine Objekte müssen als Anregungen zur Umsetzung der Idee des Plastischen verstanden werden. Sie wollen Gedanken darüber provozieren, was Plastik sein kann und wie das Konzept der Plastik auf die unsichtbaren Substanzen ausgedehnt und von jedem verwendet werden kann:

Gedankenformen:
Wie wir unsere Gedanken bilden.
Sprach formen:
Wie wir unsere Gedanken in Worte umgestalten.
Soziale Plastik:
Wie wir die Welt, in der wir leben, formen und gestalten:
Plastik ist ein evolutionörer Prozeß, jeder Mensch ein Künstler. Deswegen ist, was ich plastisch gestalte, nicht festgelegt und vollendet. Die Prozesse setzen sich fort: chemische Reaktionen, Gärungsprozesse, Farbverwandlungen, Fäulnis, Austrocknung. Alles wandelt sich.
(Joseph Beuys: Werkstattgespräch mit Joseph Beuys. Stuttgart 2011. S. 13)

Martin Heidegger: In der Langeweile handelt es sich um eine Weile, ein Verweilen, um ein eigentümliches Bleiben, Dauern.

Herzzeit 2.0

Ichten

Eins und Unendlich,
vernichten,
ichten.
(Paul Celan: EINMAL)

Kulturflatrate



Wer Ohren hat zu hören, der höre! (Mt, 13, 9)



Ein harmonisches, schönes Buddha-Feld schaffen bedeutet in Wirklichkeit nicht ein harmonisches, schönes Buddha-Feld schaffen. Und darum nennt man es: ein harmonisches, schönes Buddha-Feld schaffen.
(Das Diamantsutra)

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