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[Shunryu Suzuki] mashUp


Großes Fahrzeug



Alle Lehren müssen aufgegeben werden, ganz zu schweigen von den Nicht-Lehren.

Der Tathagata sieht und erkennt jede Person, die beim Hören dieser Worte des Tathagata reines, klares Vertrauen in sich erweckt - und sei es auch nur für eine Sekunde -, und diese Person wird, weil sie versteht, unermessliches Glück erfahren.
Warum? Weil Menschen dieser Art nicht in die Vorstellung von einem Selbst, einer Person, einem Lebewesen oder einer Lebensspanne verstrickt sind. Sie sind weder in der Vorstellung von einem Dharma noch in der Vorstellung von einem Nicht-Dharma gefangen. Sie sind nicht in die Vorstellung verstrickt, dass dies ein Zeichen sei und jenes kein Zeichen. Warum? Wenn du der Vorstellung von einem Dharma verhaftet bist, dann bist du auch der Vorstellung von einem Selbst, einer Person, einem Lebewesen und einer Lebensspanne verhaftet. Bist du in die Vorstellung verstrickt, dass es keine Dharmas gebe, dann bist du noch immer in der Vorstellung von einem Selbst, einer Person, einem Lebewesen und einer Lebensspanne gefangen. Darum dürfen wir uns den Dharmas nicht verhaften, noch der Vorstellung, dass Dharmas nicht existierten. Das ist die verborgene Bedeutung dessen, wenn der Tathagata sagt: ’Bhikkhus, ihr müsst wissen, dass alle Lehren, die ich euch gebe, ein Floß sind.’ Alle Lehren müssen aufgegeben werden, ganz zu schweigen von den Nicht-Lehren."
(Das Diamantsutra)

 Welche Art von Leben ihr führt, ist nicht so wichtig. Das ALlerwichtigste ist, daß ihr euch des Lebens freuen könnt, ohne euch von den Dingen irreführen zu lassen.
(Shunryu Suzuki)

Thich Nhat Hanh - The Art of Mindful Living - Part 1

Seid, wie ihr seid.

Wenn ihr ganz und gar in jedem Augenblick lebt, ohne irgend etwas zu erwarten, dann habt ihr keine Vorstellung von Zeit. Wenn ihr euch auf irgendeine Vorstellung von Zeit einlaßt-heute, morgen oder nächstes Jahr dann fangt ihr an, selbstsüchtig zu praktizieren. Verschiedene Wünsche beginnen ihr Unwesen zu treiben. Ihr denkt vielleicht, ihrsoll- tet euch zum Mönch ordinieren lassen, oder ihr macht euch Sorgen über den nächsten Schritt, den ihr tun solltet. Ihr versucht, zu jemand anderem zu werden, und verliert dabei eure Übung, eure Tugend. Wenn ihr eurer Position oder eurer Arbeit treu bleibt, dann ist euer wahres Sein vorhanden. Dies ist ein ganz wichtiger Punkt.
Ohne jede Vorstellung von Zeit geht eure Übung einfach immer weiter. Moment fürMomentwerdetihrihrselbst. Diese Übung ist gar nicht so einfach. Ihr seid vielleicht nicht einmal in der Lage, sie für eine Sitz¬runde aufrechtzuerhalten. Ihrwerdeteuch sehrbemühen müssen. Dann könnt ihr üben, dieses Gefühl von einem Moment zum nächsten auszudehnen. Schließlich wird es sich auf euer ganzes Leben ausdehnen.
Der Weg, eure Übung auszudehnen, besteht darin, euch so zu offenbaren, wie ihr seid, ohne zu versuchen, jemand anderer zu sein. Wenn ihr sehr ehrlich mit euch selbst und mutig genug seid, dann könnt ihr euch selbst ganz zum Ausdruck bringen. Was immer die Leute denken mögen, das ist in Ordnung. Seid einfach nur ihr selbst - wenigstens für euren Meister. Das ist wirkliche Übung, euer wirkliches Leben. Solange ihr eurem Meister nicht vertraut, ist das ziemlich schwierig. Aber wenn ihr erst einmal herausfindet, daß der Geist eures Meisters dasselbe ist wie euer eigener Geist, dann werdet ihr mutig genug sein, weiterhin auf diese Weise zu üben.
(Shunryu Suzuki: Seid wie reine Seide und scharfer Stahl.)

Ein Wunder





Wenn ein Bodhisattva Freigebigkeit praktiziert, ohne sich auf Zeichen zu stützen, so ist das Glück, das daraus entspringt, weder vorstellbar noch ermessbar.
(Das Diamantsutra)

Richard Feynman: Ich, ein Universum aus Atomen, ein Atom im All.

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